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Presseberichte

Kritik 04/09/2013 Gemeindezeitung Blumau-Neurißhof
„Brennesseln“ im Kollersaal
„Haben Wahlen überhaupt noch einen Sinn? Eigentlich nicht! Warum? Die Futtertröge bleiben, nur die Schweine wechseln!“. Es war politisches Kabarett der brutalsten Art, was da auf die Bühnenbretter des Kollersaals gezaubert wurde, fernab von jeglicher Comedy- oder Kalauerschiene. Und es macht den vier Herren, kurz „Brennesseln“ genannt, rund um den Neurißhofer Paul Peschka sichtlich Spaß, ihre verbalen Giftpfeile tief in das Fleisch der Mächtigen zu schießen. Sie werfen nicht mit Steinen sondern mit Felsbrocken nach „denen da oben“, mit denen sie nichts anfangen können und die ihnen so auf die Nerven gehen: nach dem roten „Mann mit dem festgetackerten Dauergrinsen rund um die Gesinnungslefzen“, dem schwarzen „Flachzangenmetaphoriker von Prölls Gnaden“, der blauen „verbalen Güllepumpe“, der grünen „Radhelmverweigerin im Veganerhabitat“ oder dem neuen „Parteiführer nach Gutsherrenart“. Der „Brennessel-Spott“ beginnt dort, wo das Verständnis aufhört, respektlos, kompromisslos, taktlos! Es war ein regelrechtes Wortgemetzel, ein pointeneicher Rundumschlag gegen den Zeitgeist, zwei Stunden lang Hohn und Spott für die Nadelstreif-Nieten, ewige Rest-Gestrige, Demoskopen-Dummies und andere sogenannte Beschwichtigungsromantiker. Und wie man gesehen hat, sehr zum Gaudium der ca. 150 Anwesenden im Koller-Saal! Auch er war wieder dabei, der „Renitenz-Rentner“, der damals anlässlich der Eröffnung des Koller-Saals für so viel Wind gesorgt hatte, diesmal löste er einen Sturm der Begeisterung aus. So bleibt nur zu hoffen, daß die „Brennesseln“ mit ihrem nächsten Programm wieder in Blumau-Neurißhof Station machen werden. Kritik 10/11/2012 Wiener Zeitung, von Matthias Ziegler
Alles Ramsch, die Politik
„Alle Macht den Ratings“, der Titel der neuen Produktion des Politkabarett-Quartetts „Die Brennesseln“ ist Programm. Und so verkündet Mastermind Alfred Aigelsreiter: „Wir stufen alles runter, was es nur gibt!“ – vorzugsweise Parteien. Und so setzen sie an zur fröhlichen Politikerbeschimpfung, die auf alle sogenannten Volksvertreter – von schwarz bis grün – niederprasselt. Sehr boshaft und sie stehen voll und ganz zu ihren Verbalinjurien. Man muß wohl so lange im Geschäft sein wie die „Brennesseln“ um sich dermaßen brutale Pointen leisten zu können, ohne sich vor Klagen der beschimpften Politiker – vom Bundeskanzler abwärts – zu fürchten. Ihren Fans sprechen sie dabei offenbar aus der Seele, wie der johlende Applaus nahelegt. Und vor allem bieten sie ihren Zuhörern auch wieder das, was diese am meisten lieben: komplexe Wortspiele, die teilweise in Schachtelsätzen heruntergerattert werden, daß einem Hören und Denken vergeht. Doch am Ende bleibt die bittere Erkenntnis, sollten Aigelsreiter, Herret, Peschka und Siderits recht haben mit ihrer Bestandsaufnahme der heimischen Politik, dann sind wir echt schon auf Ramschniveau. Kritik 18/12/2011 NÖN Schwechat/Fischamend
KÜNSTLER DER WOCHE: Alfred Aigelsreiter
SATIREFESTIVAL/Rückblick von Alfred Aigelsreiter am Sonntag im Theater
Forum Schwechat

Das war’s – 2011

SCHWECHAT/ Ganz schön bissig, aber so kommt’s beim Publikum an, wenn man dessen
Reaktionen richtig deutet. Wie schon im vergangenen Jahr serviert Alfred Aigelsreiter
auch heuer wieder in seinem Soloprogramm mit der notwendigen Schärfe die diversen
Gaunereien, Dummheitenc und Unanständigkeiten, die sich (nicht nur) unsere Politiker,
Wirtschaftsgurus und dergleichen 2011 geleistet haben. Blitzgescheit, wie Aigelsreiter
nun einmal ist, kann er sein Publikum mit Fakten, Zusammenhängen und Hintergründen
hervorragend bedienen. Kabarettistisches Pointen-Feuerwerk und absolute
Konzentration machten diesen Abend mit Aigelsreiter zu einem anspruchsvollem
Unterhaltungserlebnis. Am Ende ist man überrascht, was alles im vergangenen Jahr
passiert ist und daß man trotzdem noch lachen kann.
Kritik 04/11/2011 Wiener Zeitung, von Matthias Ziegler
Eine politische Bilanz, die brennt
Wenn sich ein Kabarettistenquartett "Brennesseln" nennt, dann hat das einen Grund. Denn bei Alfred Aigelsreiter, Robert Herret, Paul Peschka und Peter Siderits ist der Name Programm. In selbigem, nämlich im neuen, beweisen sie auch im 31. Jahr, dass die Brennesseln die österreichischen Meister im Wortspiel sind: Da hebt Aigelsreiter mit seinen Compagnons zu intellektuellen Höhenflügen an, bildet aus nur jeweils vier bis fünf Wortstämmen minutenlange Mono- und Dialoge. Die Sprache ist ihre Waffe, ob in Prosa, Lyrik oder Liedform. Die Beschreibung "Scrabble-Kabarett" trifft es wohl am ehesten. Der Inhalt? Nicht viel anders als im vorherigen Brennessel-Programm: Die Politiker, insbesondere die österreichischen, sind schlecht – aber wir wählen sie trotzdem. Warum? Man weiß es nicht. Auf seichte Kalauern lassen sich die Brennesseln nicht herab, wenn sie über die politische Klasse (oder deren Gegenteil) losgehen, wenn sie Rot, Schwarz, Blau, Grün und Orange nicht anpatzen, sondern regelrecht abwatschen. Sie haben schon Niveau, ihre Beleidigungen, allerdings landen sie zum Teil weit unter der Gürtellinie, schon fast im klagbaren Bereich. Und leider auch mit einigen Redundanzen und billigen Pointen, die eine solche Truppe eigentlich nicht nötig hätte. So hart wie diesmal sind die Brennesseln noch selten mit rechten Idioten und linken Waplern ins Gericht gegangen. Freilich um Ausgewogenheit bemüht, schließlich bekommen auch jene ihr Fett ab, die den rechten Verhetzern Grund zum Verhetzen geben. Und es sind nicht nur Politiker, die untergriffig ihre Verbalwatschen kassieren, sondern auch andere Teile der Gesellschaft, zum Beispiel C-Promis, aber auch das Publikum – Letzteres natürlich in sehr abgemilderter Form, hier ist es mehr ein zärtliches Tätscheln, mit dem ihm ein Spiegel vorgehalten wird. Man sollte jedenfalls zum Zielpublikum gehören, um sich an den vielen Schimpftiraden, mit denen die Brennesseln die sogenannten Volksvertreter überschütten, delektieren zu können und nicht pikiert den Saal zu verlassen. Und es gehört auch ein wenig Masochismus dazu, gemeinsam mit dem Quartett zur bitteren Erkenntnis zu gelangen, dass die Lage nicht nur hoffnungslos, sondern auch ernst ist. "Mutig in die neuen Pleiten" ist ein Programm für Politikverdrossene, zur Bestätigung der eigenen Politikverdrossenheit. Der kleine Funken Hoffnung dabei: Vielleicht ist die Realität ja letztendlich doch nicht ganz so schlimm, wie sie im überspitzenden Kabarett geschildert wird. Kritik 15/12/2010 NÖN Schwechat/Fischamend

SATIREFESTIVAL/Alfred Aigelsreiter, Gründer und Autor der „Brennesseln“ mit
erstem Soloprogramm im Theater Forum Schwechat.

Politik 2010 nachgewürzt
SCHWECHAT/ Dass Politik zum täglichen Leben gehört, das ist inzwischen klar. Daß das „Gemeine Volk“ sie aber auch tatsächlich versteht, dazu bedarf es hin und wieder plausibler Erklärungen. Alfred Aigelsreiter neues Soloprogramm eignet sich bestens dafür, es ist Nachhilfe in Politik und anderen Vergangenheiten. Was im Jahr 2010 so alles passiert ist, das wurde von Aigelsreiter in gewohnter Manier auf die Schaufel genommen und mundgerecht ans Publikum weitergegeben. So bitter diese Historicals 2010 in der Realität auch gewesen sein mögen, im Nachhinein lassen sie sich, nachgewürzt mit einer gehörigen Portion Bosheit, bissigem Humor und blitzgescheiter Ironie leichter ertragen. Aigelsreiter ist ein Meister seiner Kunst, der sich nicht zum Hanswurst seiner eigenen Befindlichkeiten macht, sondern die Dinge so wie sie sind aufs Tablett bringt, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Auch wenn’s dem einen oder anderen vielleicht nicht gefällt. Dem Publikum im Theater Forum Schwechat hat’s ausnehmend gut gefallen. Alfred Aigelsreiters Nachhilfeunterricht ist überaus gefragt und schreit regelrecht nach Fortsetzung. Kritik 12/12/2010 Wiener Zeitung, von Matthias Ziegler
Durchs Jahr 2010 gebissen
Das Jahr 2010 ist so gut wie gelaufen – dachte sich zumindest Brennessel-Mastermind Alfred Aigelsreiter und hat seinen Jahresrückblick schon jetzt auf die Bühne gebracht. Im Wiener Kabarett Brennessel lässt er jetzt also die vergangenen elfeinhalb Monate Revue passieren – von Alfons Haider beim Opernball bis Mundl Sackbauer in der Wiener Touristen-Tram. Keiner bleibt verschont, wenn Aigelsreiter seine übers Jahr zusammengetragenen Notizen verliest und dabei kräftig austeilt. Politische Parteien, Promis und solche, die es gerne wären, der ORF, das Bundesheer, die Finanzwirtschaft, die „Kronen Zeitung“, Umweltverschmutzer, die EU, die FIFA und ihre WM, die klerikalen Kinderschänder – sie alle müssen verbale Frontalangriffe über sich ergehen lassen. Dass dabei die rechte Reichshälfte – und hier vor allem Jörg Haiders Erben – mehr blaue Flecken unter der Gürtellinie kassiert als die linke, verwundert dabei nicht wirklich. Alles andere wäre schließlich ein Bruch mit der Tradition des politischen Kabaretts in Österreich, für das nicht zuletzt auch die Brennesseln stehen. Bloß ob die kabarettistische Litanei, in der Aigelsreiter fast drei Stunden lang das Jahr durchackert, wirklich die richtige Form ist, könnte man hinterfragen. Mit der Zeit wird es nämlich – nein, nicht fad! Aber dsoch ein bisschen langatmig. Ein Trost dabei ist aber die gewohnte Mischung aus Bissigkeit, Dreistigkeit, Spitzfindigkeit, Wortwitz und Sprachverliebtheit. Die macht jeden Moment gut für ein Dutzend Lacher. Kritik 08/07/10 von Horst Reischenböck, Thalgauer Nachrichten
Die Meister der feinen Klinge
Politisches Kabarett in Österreich ist selten geworden. Komisch eigentlich, wo doch die Politiker mehr Stoff denn je liefern. Um so erfreulicher, daß es die „Brennesseln“ gibt. Seit drei Jahrzehnten schauen sie den Damen und Herren am Gängelband der Parteien auf die Finger und zeigen schonungslos deren Ausrutscher unausgegorenen Hüftschüsse und Unzulänglichkeiten auf. „Störe meine Krise nicht“ ist der Titel des 29. Programms der „Brennesseln“, mit dem sie kürzlich auch in Obertrum zu Gast waren. Die „Brennesseln“ sind Urgesteine der heimischen Kabarettszene. Sie haben ihr Stammpublikum, auch wenn sie im staatlichen Fernsehen praktisch nicht zu sehen sind. Was vielleicht auch an ihrem schonungslosen Umgang mit den Politikern liegt. Obwohl manche Angriffe untergriffig sind, sind sie intelligent verpackt, wortreich ausgeschmückt und treffend wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Die Pointen sitzen dementsprechend exakt. Und keiner wird vergessen. Alle bekommen sie ihr Fett ab. Die Faymanns und die Prölls, die Straches und die Rosenkranz und die vielen Minister, von denen ohnehin kein Mensch mehr die Namen kennt. Zwischen all der Politik bleibt im Programm der „Brennesseln“ aber auch Zeit für andere Themen, die uns so unter den Nägeln brennen. Da schwadronieren drei Waidmänner darüber, ob es nicht sinnvoll wäre, die Jagd auf Pensionisten zu eröffnen. Weil was schmückt schöner das Stüberl als ein Achtzigender, ein falsches Gebiß, eine künstliche Hüfte oder eine Gehhilfe. Boshaft und zynisch, gewiß. Aber wenn’s die „Brennesseln auf den Punkt bringen, dann ist es Kabarett mit der feinen Klinge und mit dem nötigen Augenzwinkern. Genau das also, was die vier Wiener seit Jahren in Obertrum zu Publikumslieblingen macht. Politisches Fazit des Abends. Jeder Politiker hat einen Sprecher, aber keinen Denker. Gut, daß wenigstens die „Brennesseln“ das Denken noch nicht verlernt haben. Kritik OÖ Nachrichten 2010
Von Krisen und normalem Wahnsinn
Wer glaubt, das österreichische Politkabarett sei seit geraumer Zeit tot, den belehren die „Brennesseln“ immer wieder eines Besseren, seit nunmehr 28 Jahren. So auch mit ihrem jüngsten Programm „Störe meine Krise nicht“. Das „Brennesseln“-Gastspiel zu Saisonschluss im Kleinen Theater ist schon eine schöne Tradition, und so fand trotz der großen Konkurrenz der parallel laufenden FIFA-WM der erste Abend am Mittwoch (7. 7.) ein begeistertes Auditorium. Wieder einmal schlug Alfred Aigelsreiter - er ist hauptsächlich für die Texte verantwortlich - erbarmungslos zu, und er trifft punktgenau auch das Zwerchfell. Es fehlt nicht an Angriffsflächen, vor allem einmal, was die derzeitige „Kuschelkoalition“ betrifft. Heißt also, dass sowohl Kanzler wie Stellvertreter das ihnen zustehende Fett abbekommen. Warum gibt es eigentlich nur mehr Sprecher und keine Denker mehr? Aber auch andere Mitglieder der Regierung, und auch ehemalige wie KHG, sind im Visier. So beispielsweise Maria Fekter, taxfrei zur „Lady Gaga“ des Innenministeriums erklärt. Übrigens: wenn Postbeamter zur Polizei versetzt werden, warum dann nicht umgekehrt auch Polizisten? Also quasi von der „Soko Ost“ zur „Soko Post“. Die Steigerungsform wäre dann logischerweise „Soko Prost“ … Das traurige „Hinterbänklertum“ so mancher Abgeordneter ist logischerweise auch nicht auszuklammern. Aigelsreiters virtuos von ihm, aber auch seitens Paul Peschkas dargeboten akrobatische Wortspielereien verblüffen immer wieder und stellen an den Intellekt der ihm willig folgenden Zuhörer nicht geringe Anforderungen. Paradebeispiel die lokale Einstellung des „Mir san mir“! Ein grandioses Solo liefert Peschka auch in einer "Orchesterprobe" des Parlaments ab, ehe ihm, dem „Dirigenten“, zwei Psychiatriewärter das Ende seines Freigange bedeuteten. Die Musik steuert wie immer Peter Siderits bei, der auch an der Gitarre begleitet. Die Vorteile des Kapitalismus subsumiert die Umdeutung „Völker, leert die Regale“ zur Musik der Internationale. Wie in Zukunft als „Geronten-Safari“ mit der Überalterung innerhalb der Bevölkerung umzugehen sei, debattieren drei Jäger. Zu winterlichen Zeiten käme etwa dem Wort „Schussfahrt“ dann eine ganz neue Bedeutung zu! Lugners medialer Geltungswahnsinn wird genauso auf die Schippe genommen wie der grassierende Kochbücherwahn: „In den Teller gespuckt“. Und dann noch Papst Benedikt („Das letzte Abendmahl“) oder der 3. Nationalratspräsident („Mein Dampf“) - nach der Pause zielte man mehr auf das Feindbild in rechter Richtung, perfekt pointiert durch Robert Herret in seiner Ansprache „Da bin ich ganz bei Ihnen“. Kritik Täglich alles, 2000
Sprachakrobaten auf dem Spass-Trip
Beinahe ein Jubiläum: 19(!) Kabarettprogramme haben die "Brennesseln" nunmehr zusammen auf die Bühne gestellt. In ihrem neuen Opus "Durch Park und Schein" - zu sehen im Wiener Ensemble-Theater - nehmen sie die Spaß-Generation aufs Korn. Das Herren-Quartett - Alfred Aigelsreiter, Robert Herret, Paul Peschka und Peter Siderits - widmet sich den Auswüchsen unserer Freizeitgesellschaft: Die Bürgermeister von St. Nepp, Bad Oed, Groß-Kotzing und St. Hubertus an der Loden sind sich einig, "Fun" und "Action" lassen den Rubel rollen, also soll ein Über-Drüber-Erlebnispark die Massen mobilisieren. Dort treffen alle Altersschichten aufeinander: Wohlstandsverwöhnte Kids ("Unser Designer hat einen Doppelnamen: Kleiderbauer"), arbeitslose Akademiker als Straßenkehrer und Döner-Verkäufer und rüstige Senioren samt "Animateur", die ihrer Vergnügungssucht nachkommen. Leichtere Kost ("Wie kommt man aus einem Spital in Oberösterreich wieder heraus? Da hilft nur eines: totstellen!"), gewürzt mit extrascharfen Bissigkeiten, die fast nie ihr Ziel verfehlen, die Mischung stimmt und wird in bewährter "Nessel"-Manier gefällig serviert. Drollig sind sie anzusehen, wenn sie rotbenast, mit bunten Hüten, über "Alles Fun" singen (Musik: Peter Siderits). Oder, mit Heiligenschein im Engelsgewand, für mehr Pfiff ins Kirchenschiff votieren. Das Klamaukgewand wird aber abgestreift, wenn es politisch wird: Da prasseln die Pointen ("Man müßte den Politikern alle Dienstreisen bezahlen - aber nur die Hinflüge") und sitzen perfekt, treffsicher und schlagkräftig. Wacker hält "Nessel"-Texter Aigelsreiter das selbstauferlegte Tempo durch, leistet sich keinen Leerlauf. Wortspiele sind wie immer seine besondere Spezialität (Scharfzüngiges über zwei Koalitionspolitiker: "Der üble Kleine mit dem kleineren Übel"). Die Routine, die die vier im Lauf der Jahre gewonnen haben, merkt man ihnen an: Schon bei der Premiere war das Quartett bestens aufeinander eingespielt. Tüpfelchen auf dem "i": Kurt Sobotkas Regie sorgte für einen flotten Ablauf und stimmiges Timing. Kritik Kronen-Zeitung, 1999
Das war die 2000. Vorstellung
Seit achtzehn Jahren haben sie ein Kraut gegen üble Laune: "Die Brennesseln"! Im Ensembletheater am Petersplatz feierte das muntere Herrenquartett (Regie: Kurt Sobotka) nun seine 2000. Vorstellung. Mit einem neuen - dem bisher achtzehnten -Programm: "Esel sei der Mensch". Na dann: Alles Gute! Eine Eigenschaft der Truppe sticht sofort ins Auge: die Iässige Routine. Mit entspannter Selbstverständlichkeit werden Späße abgespult, Versprecher oder Unsicherheiten kommen fast nicht vor. Das neue Programm beschert einen Mix aus allem, was man auf einer Kabarettbühne anstellen kann: Da gibt’s flinken Humor, geschliffene Pointen, amüsante Sprachspiele - leider auch ein paar müde Scherze. Auf eines legen die Herren Wert: auf ihre Bissigkeit. Gar manche Attacke gegen Politiker, Schlagerstars oder Talkmaster ist extra scharf gewürzt. Nur schade, daß auch Scherzchen älterer Jahrgänge eingestreut werden: Der betrunkene, Iüsterne Mönch etwa hat seinen Weg schon durch allzu viele Programme gefunden. Und Viagra entwickelt sich allmählich zum Kalauer-Evergreen, den man langsam meiden könnte. Ansonsten trifft eine Reihe witziger, seltsamer und vor allem auch schräger Vögel in den Gasthausszenen aufeinander. Sandler, Analphabeten, Schnorrer, Mitglieder eines Idiotenklubs. Skurril! Das Publikum war in Festtagsstimmung. Kritik OÖ. Nachrichten, 1999
Brennesseln, opus 18
Seit 1981 liefert die niederösterreichische Kabarettgruppe konsequent jährlich ein neues Spottpourrie ab. Konsequent ist auch das Festhalten am Nummernkabarett, in das die Nessler so viele Sager einbetten, daß andere Gruppen damit drei Abende ausstatten könnten. Das witzige Quartett um Alfred Aigelsreiter füllte Samstag mit seinem aktuellen Streich "Esel sei der Mensch" den Linzer Posthof, dem Opus 18 in Ha-Dur. Wer die Pointenschleuderer kennt, der weiß, wie die Ziele ihrer Nesselattacken heißen. Jedenfalls wurde in einem Beisl räsoniert, daß sich der Stammtisch bog. Den Charakteren dieser Szene ist solch ein öffentliches Möbelstück auch die Kanzel für fetzige Predigten wider den ungesunden Zeitgeist. Die Musiknummern lockern immerhin die geballte Häme etwas auf. Kritik NÖN, 1999
Über Trinker und Esel
"Esel" nicht edel, sei der Mensch - dieser Ansicht sind jedenfalls die "Brennesseln", die in ihrem 18. Kabarettprogramm das Mögliche tun, um unter Beweis zu stellen, daß er auch nicht hilfreich und gut ist. Rund 200 Besucher konnten sich im Volksheim ein Bild von der Gruppe rund um Texter Alfred Aigelsreiter machen, die auch unter ihrem neuen Regisseur Kurt Sobotka nichts an Bissigkeit verloren haben. Bereits zu Beginn der Vorstellung boten die "Brennesseln" Kabarett mit Ingredienzien, die das Polit-Kabarett seit jeher auszeichneten: jede Menge Sarkasmus, eine Brise scharfzüngigen Humors und als Beigabe eine Portion deftiger Seitenhiebe. Viagra, zwielichtige Kreuzworträtsel, der "Betroffenheitsjournalismus" derZeitgeistmagazine, die leidige Causa Habsburg, die Unfinanzierbarkeit des Pensionssystems - kein Thema des aktuellen öffentlichen Diskurses wurde ausgespart. Finanzminister Edlinger wurde als Finanzkänguruh ("Große Sprünge mit einem leeren Beutel"), die FPÖ als "Schutzpatron der Stammtischler" und der umstrittene Aktionist Nitsch als "Mysterien-Hermann" geoutet. Zu den Höhepunkten des Programms zählten Aigelsreiters Betrachtungen zum Thema "0,5 Promille", die jenen Sarkasmus an die Spitze trieb, dem die "Brennesseln" ihre Popularität verdanken. Statements wie "Man kann doch bekennenden Trinkern nicht immer Prügel vor die vollen Gläser werfen" zeugen davon. Auch das Couplet "ldioten-Club" gehört zu den absoluten Höhepunkten des neuen Programms: witzig, kritisch und provokant gaben die "Brennesseln" dabei ihre Vorstellungen des "typischen Österreichers" zum Besten. Mit zwei Zugaben verabschiedeten sich die Urgesteine der österreichischen Kabarettszene vom Heidenreichsteiner Publikum. Neben dem erstklassigen Programm überzeugten die "Brennesseln" vor allem durch die Souveränität ihres Auftretens, die intensive Bühnenpräsenz und maßvoll eingesetzte Improvisationen. Kritik AZ Salzburg, 1990
Fru-Fru ist Sankt Pölten
Vielleicht wäre die Prädikatisierung "genial" doch zu hoch gegriffen, aber eine Stufe darunter sind sie gewiß angesiedelt: Alfred Aigelsreiter, Harry Könczöl, Paul Peschka und Peter Siderits. Bestens bekannt in Wien, auch den Salzburgern vertraut als Kabarett "Brennesseln". Am Dienstag gastierten sie im Kleinen Theater mit ihrem Programm "Ho(h)nig ums Maul". Angekündigt war das Beste aus den achtziger Jahren. Verständlicherweise setzte das "Beste" mit dem Beginn der Koalitionsregierung ein: Ein Vranitzky, ein Riegler, ein Mock, ein Viereier (gemeint war damit Justizminister Foregger), ein Lichal wurden dabei ordentlich durch den Kakao gezogen. Und der Jörgl blieb ebenso nicht verschont wie Bischof Eder, den das freche Quartett als Showmaster der Liturgie, eben einen Gottschalk, verhöhnte. Mit wenn "Pepsi jst New York" so ist "Fru-Fru St. Pölten" kam noch einmal die einst stattgefundene Landeshauptstadtdebatte aufs Tapet, und auch die "AZ" wurde zusammen mit dem Wiener Bürgermeister ins Spiel gebracht - die "Nesseln" regten den Titel "Achtung Zilk" an, um dem Oberhaupt der Bundeshauptstadt zu mehr Publicity zu verhelfen. Die Verabreichung der imaginären Ohrfeigen erfolgte nach dem Proporzsystem (verschont blieben nur die Grünen). Ein Linker wurde so definiert: Denkt rot, wählt grün, arbeitet schwarz. Nachsatz: Gehört blau geschlagen. Immer wieder entschlossen sich die "Brennesseln", ihr vergnügliches Nachschlagewerk in puncto Politik zuzuklappen: Dann erklärten sie dem Publikum, daß die Kleine Matura acht Jahre Volksschule und eine Tanzstunde beinhalte, nahmen die Kaufwut der Osterreicher vor allem in Ungarn aufs Korn, parodierten auf köstlichste Weise einen Saunabesuch sowie Fitneßstudios und traten als die wilden Rocker von Rapid auf. Obwohl die Besucher mit einigen harten Wiener Dialektausdrücken wenig anzufangen wußten, war der Beifall groß und langanhaltend. Die "Brennesseln" verabschiedeten sich überraschenderweise nicht mit einem Spottlied. sondern einem Protestsong. Die Chance, die "Viererbande" noch zu sehen, ist am kommenden Samstag vorbei. Daher: schnell hingehen ins Kleine Theater! Kritik AZ Wien, 1989
Starker Lach- und Juckreiz
Die Kabarettgruppe "Brennesseln" zeigt nun schon ihr zehntes Programm, und eine erfreuliche Entwicklung ist zu konstatieren: Alfred Aigelsreiter, Harry Könczöl, Paul Peschka und Peter Siderits sind auf dem besten Weg, ein souveränes Quartett zu werden. Wenn Zilk zum Friseur geht, glaubt er, das fällt unter Ortsbildpflege. Der Unterschied zwischen Alois Mock und Thomas Muster? Beim Tennis-Star freut man sich auf den zweiten Satz. Oder war das Josef Riegler? Die Österreicher mißtrauen allem Fremden, außer es läßt sich trinken; die Reisefreiheit hat Grenzen, nämlich unsere; und Ausländerfeindlichkeit ist der Mundgeruch der Seele. Die Mitterndorfer Senke ist ein Jungbrunnen: Wenn man einen Schluck daraus trinkt, wird man nicht alt. Wenn es in Österreich eine Medienlandschaft gibt, dann ist das Kleinformat eine Tiefebene, und dessen Starreporter hat dem Begriff "Blattlaus" eine vollkommen neue Bedeutung gegeben. Man sieht, der Texter Alfred Aigelsreiter hat wieder kräftig in seinen stets wuchernden Aphorismus-Fundus gegriffen. ihm fällt zu fast allem und jedem etwas ein. Meistens witzige Pfeile, die ihr Ziel durchaus treffen und verwunden. Überhaupt haben die "Brennesseln" zu starker Form gefunden. Litten ihre früheren Programme darunter, daß sich auf der Bühne vier Typen versammelt hatten, die beharrlich jede Entwicklung, jede Kommunikation und dadurch auch gemeinsames Spielen außer acht ließen. Nun aber agieren sie kooperativ, lassen einen Sketch sich langsam entwickeln, lösen sich von der eindimensionalen Typenzeichnung und präsentieren die Lieder (Musik: Peter Siderits) im fetzigen Stil von Crosby, Stills, Nash & Young. Harry Könczöl und Paul Peschka, die die Hauptlast der Szenen zu tragen haben, laufen zur Komik-Höchstform auf, Regisseur Marcel Wang hat gute Arbeit geleistet. Wie das so ist bei Brennesseln: Sie sorgen für starken Lach- und Juckreiz. Und das ist gut so. Kritik OÖ. Nachrichten, 1988
A bisserl Widerstand
In ihrem 7. Programm "Lasset uns jäten" gartelte das niederösterreichische Kabarett-Quartett "Brennesseln" im Linzer Jägermayrhof. Das seit 1981 immer besser gedeihende Kabarettunkraut hat, nachdem es in der vorangegangenen Produktion "Die Wende hoch" geklettert ist, selbst in den höchstgelegenen Mistbeeten im Land der Zwerge Wurzeln schlagen können. Da wird keine Rabatte der Politlandschaft verschont. Vom Fußvolk bis zum Eremiten in der Hofburg. Die "Brennesseln" sind Autor Alfred Aigelsreiter, Sunny-Boy der Gruppe, der mit dem freundlichsten Lächeln kräftig zubeißt; Komponist Peter Siderits, der sich einer clownesken Augenmimik bedient, als wäre er bei Marty Feldman In die Schauspielschule gegangen; Paul Peschka, Bühnenökonom, dem es sichtlichen Spaß macht, mehrere Personen gleichzeitig zu spielen; und Sänger Harry Könczol, dessen modulationsfähige Stimme die Songs trägt. In den Regierahmen biegt die vier der TV-Profi Marcel Wang. Die Nummern der Gruppe werden hauptsächlich von Wortwitz und -spielen getragen, was aber nicht heißt, daß Gags nur um der Gags willen von der Bühne sprudeln. Ihre nachdenklichen Lieder zur Umweltsituation ("Die Bombe tickt"), Sektenplage ("Alles in Buddha") oder zum Aids-Problem ("Seuchen-Samba") gipfeln immerhin im gesungenen Aufruf ".A bisserl Anarchie, Herr Nachbar, ‘s wär’ nicht allerhand. A bisserl Widerstand ist machbar und gut für dieses Land". Es darf ruhig hämisch gelacht werden bei den "Brennesseln". Ein Juckreiz unter der Kopfhaut ist damit aber nicht wegzubringen. Kritik Kurier, 1987
Kampf den Gartenzwergen
Mit Gamsbarthut und Trachtenjanker sitzt er da: Der Zier-Einheimische. Ein Dodel vom Dienst mit Ortskenntnissen und Jodelzeugnis. Als lebendiges Stück Lokalkolorit soll er den Touristenscharen zur urlaubsmäßigen Erbauung dienen. Das Kabarett Brennesseln hat den Zier-Einheimischen für sein neues Programm erfunden. Da steht er stolz als braver Österreicher: Prunkstück in einer Republik der Gartenzwerge. "Die Wende hoch" heißt die Revue, doch die Brennesseln treibt es derzeit eher die Wände hoch. Ihr Spott kommt eindeutig aus dem linken Eck, und auch hier ist der neue Kabarett-Trend zu bemerken: Angriffsziel sind die Sozialisten. Gekämpft wird mit spitz zugeschnittenen Wortgeschossen. Alfred Aigelsreiter, Texter der Gruppe, gestaltet Sketches, die auch aus dem Mund eines Werner Schneyder oder Dieter Hildebrandt gut klingen würden. Dabei ist er Amateur - oder, besser, Halbprofi: Die Brennesseln betreiben das Kabarett-Geschäft nur nebenberuflich; allerdings schon im sechsten Jahr. Derzeit spielen sie im Wiener Tabakmuseum. Kritik Salzburger Nachrichten, 1986
Sprücheklopfer in voller Fahrt
Traurig stimmte an diesem Dienstag abend im Kleinen Theater nur eine Erkenntnis: daß sich die "Brennesseln" das Material für ihre bitterbösen Satiren nicht selbst ausdenken, sondern von der Wirklichkeit kabarettreif serviert bekommen. Welchem Texter wäre je ein Steger eingefallen? - die Frage ist leider sehr berechtigt. Die "Brennesseln" sind also zur Zeit (noch heute, Donnerstag, und morgen, Freitag) im Kleinen Theater zu Gast, "Um jeden Preis" heißt ihr Programm, das in den letzten Wochen aus aktuellem Anlaß zahlreiche Veränderungen erfahren hat. Alle politischen Parteien bekommen ihre Ohrfeigen ab. Die SPÖ, die nach Auskunft der "Brennesseln" sich schon sehr weit rechts vorn rechten Rand einer linken Partei fortbewegt ("ein Vehikel, das zur Zeit am Gehsteig dahinfährt und die Stammwähler niederfährt"); die ÖVP ist für die sprüche-gewaltige Gruppe Möglichkeiten beschreibt, wie sie sich in einem Video-Clip vorteilhaft darstellen könnte; und schließlich die FPÖ, die für Kabarettisten auch keine geringe Herausforderung darstellt. Da gibt es ja in Kärnten einen Quersprecher in den eigenen Reihen, den die "Brennesseln" kurzerhand als "Lindwurm-Gaddafi" charakterisieren, und der macht dem Vernehmen nach seinem Chef in Wien, dem "Auslaufmodell eines Vizekanzlers", immer wieder Sorgen. Die persönliche Handschrift der "Brennesseln"? Das sind wohl die geölten Zungen, mit denen sie sich als Sprücheklopfer auf Hochtouren betätigen. Aus dem, was sie in zehn Minuten an hintergründigem Nonsens, an oberflächlichen Kalauern, an locker aus dem Ärmel geschüttelten Knittelversen von sich geben, müssen weniger phantasiebegabte Kollegen ganze Abende machen. Hier sprudelt Pointe um Pointe hervor, die sichere Wirkung läßt manchen Schlag unter die Gürtellinie sofort vergessen. Selbst wenn sie sich zum x-ten Mal über den österreichischen Weinskandal auslassen, kommen die Gags so unvermittelt, daß man gerne vergißt, daß dieses Thema für ein sich aktuell gebendes Kabarett längst verjährt sein sollte. Aber eines ist gewiß: Solange es Parteitage ("Denkquarantäne") und -programme gibt, werden die "Brennesseln" auch Material für weitere Satiren bekommen. Sie legen dem neuen Bundeskanzler die Worte in den Mund: "Ein Glück, daß für die roten Zahlen nicht nur die Roten zahlen." Das mag überspitzt sein wie das Gerücht, daß für Regierungsbeschlüsse künftig Wirklichkeit Vergnügungssteuer (der sogenannte "Pointen-Schilling") eingehoben werden sollte. Für dieses Programm der das "Brennesseln" ist eine derartige Abgabe zweifellos angebracht.

Source: http://www.brennesseln.at/images/Presseberichte.pdf

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