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Bonner, massensyndrom

Kapitel 2
Liebe in Zeiten von Viagra
Liebe ist die Selbsttäuschung, die wir als Ausrede erfinden, um den Aufwand zu rechtfertigen, den wir in Kauf nehmen, um Sex zu haben. Jetzt betrachten wir dieses Thema jedoch aus einem anderen Blick-winkel. Wir fragen uns: Wie einmalig ist die politische Aufruhr derMassen oder die finanzielle Besessenheit? Sind sie möglicherweiseeinem alltäglichen Phänomen, das wir alle kennen, ziemlich ähn-lich? Wenn wir uns Hals über Kopf verlieben, sagt das nicht schon,dass wir uns von unserem Verstand verabschieden? Philosophen sagen, dass rationale Menschen immer ihr Bestes wollen. Und sie finden ihr Bestes im Leben, in der Freiheit und imGlück, das sind drei Dinge, die miteinander untrennbar verbundensind. Wir brauchen das Leben natürlich zuerst. Aber dann, nach demüberragenden Theoretiker der Freiheit, dem Engländer John Locke,brauchen wir Freiheit, um unser Glück zu verfolgen. Und da unserGlück vor allem verbunden ist mit denen, die wir lieben, können wirkein wirkliches Glück erleben, bis wir frei sind, diejenigen auszu-wählen, die wir lieben. Je größer die Auswahl, desto freier sind wirund deshalb desto fähiger zu wählen, wer und was uns das größteGlück bringt. Locke schrieb: Der allmächtige Gott selbst ist notwendigerweise glücklich; undje glücklicher jedes intelligente Wesen ist, desto näher ist seinZugang zur vollkommenen Perfektion und zum Glück … Deshalbliegt die höchste Vollendung einer intellektuellen Natur in einerkonstanten Verfolgung des wahren und soliden Glücks; so ist unsereWachsamkeit, dass wir imaginäres nicht mit wirklichem Glückverwechseln, das notwendige Fundament unserer Freiheit.1 Der arme John Locke. Wir sehen das Problem direkt in diesem einenSatz. Er schmeichelt sich selbst und seiner Spezies. Menschen mögenBrücken bauen mit einem »behutsamen und konstanten Streben«nach der besten Auswahl. Er aber, in seinem Streben nach Glück, istselten behutsam oder konstant.
»Ein großer Irrtum hat das westliche Denken seit Aristoteles und besonders seit der Aufklärung getrübt«, erklärt unser Freund Nas-sim Nicholas Taleb. »Das heißt, genauso, wie wir uns selbst als ratio-nale Tiere verstehen, wird die Vermeidung von Risiken nicht vonVerstand, Erkennen und Intellekt regiert. Sie geht eher von unseremGefühlssystem aus.«2 Taleb bezog sich dabei auf die Reaktionen auf die terroristischen Anschläge. Wenn man die Schlagzeilen in den Tageszeitungen liest,könnte man glauben, dass Terrorismus ein enormes Risiko sei, dochstatistisch gesehen ist es ziemlich unbedeutend. Nach dem 11. Sep-tember beispielsweise beschlossen viele, lieber zu fahren als zu flie-gen: Das Ergebnis war, dass mehr Menschen bei Verkehrsunfällenstarben als in Flugzeugen. 2005, als die Bomben in London hochgin-gen, offenbarte ein flüchtiges Lesen der Presseberichte, dass die Bom-benleger die absoluten Amateure waren. Einige wussten nicht ein-mal, wie sie ihre Bomben zünden sollten. Und als sie mit ihrem»führenden Kopf« telefonisch Verbindung aufnehmen wollten, nah-men sie dafür ihre Mobiltelefone – die sie dann zu ihren Bomben-missionen mitnahmen. Alles, was man tun muss, ist, Spionagefilmezu sehen, um dies besser zu wissen – und ein Münztelefon zu benut- zen; das ist wenigstens nicht auf unseren Namen registriert und esgibt keine Aufzeichnung über den Anruf. In den USA, so würde mandenken, würden Terroristen, die ihre fünf Sinne beieinander haben,während einer Hitzewelle einen Anschlag auf das Stromnetz ver-üben. Man möchte meinen, dass sie wissen, dass die Amerikanerohne Klimaanlage richtig heiß gemacht würden und bereit wären,etwas wirkliche Dummes zu tun.
Aber Terroristen sind, wie auch die anderen politischen und finan- ziellen Windmühlen, gegen die der Homo sapiens gerne kämpft, nicht,wie wir sie uns vorstellen. Die Wahrheit ist, dass populäre Politik undderen Aussagen fast immer Täuschungen sind, die unserer Eitelkeitschmeicheln. Terroristen glauben, sie kämpfen einen heroischen Kampfgegen den Westen, und nicht, dass sie sich einfach nur mit einerunsinnigen Tat in die Luft sprengen. Die Menschen im Westen ihrer-seits glauben, die muslimischen Milliardäre konspirierten gegen sieaus Neid. Natürlich sind einige Dinge wirklich zu wichtig, um sie der ratio- nalen Seite des Gehirns zu überlassen. Angesichts eines Postange-stellten in voller Kampfausrüstung oder eines splitterfasernacktenModemodels denkt ein schlauer Mann überhaupt nicht. Nicht, dasser das nicht wollte; es ist einfach so, dass er die Zeit dazu nicht hat.
Das Denken kann später noch kommen. Analog dazu kann roman-tische Liebe auch eine schmeichelnde Täuschung sein. Ein Menschempfindet sich niemals edler, schöner oder wertvoller, als wenn eroder sie sich in den Augen einer betörten Frau oder eines bewun-dernden Liebhabers reflektiert sieht. Jedes rationale Denken hörtsofort auf. In dem Moment glaubt jeder – außer er ist ein erfahrener Zyni- ker mit einem Ehevertrag in seiner Hand –, es würde ewig währenoder wenigstens so lange wie eine Blase im Immobilienmarkt. Ersieht seine Geliebte und findet keinen Fehler oder Makel. Wenn siedick ist, findet er sie angenehm mollig, wenn sie dumm ist, findeter sie bemerkenswert unprätentiös. Und sie gibt diese Gunst zurückund sie sieht ihn so unkritisch an wie ein Wall-Street-Analyst eineBilanzanalyse. Für den Rest der Welt ist er wahrscheinlich ein Töl- pel und Schwachkopf. Auch für sie ist er ein Tölpel und Schwach-kopf, aber ein bezaubernder. Sie kann sich keinen Besseren für sichvorstellen – bis er einen Monat später wiederkommt.
Alle Täuschungen haben ihren Preis. Ein Mann, der seine Dol- lars in eine Blase investiert, setzt alles aufs Spiel für einen vermeint-lich gut gemeinten Schwindel, er zahlt einen hohen Preis. Auch fürl’amour ist ein Preis zu zahlen. Wenn er ein Anhänger Lockes wäre,würde er es ganz vermeiden, wie einer, der sich bei überbewertetenAktien zurückhält. Warum Zärtlichkeiten vergeuden, wozu das Herzverbrauchen? Aber niemand wurde je reich oder glücklich durch dasAufsparen von Küssen. Selbst ein Ironiker sieht auf ein verliebtesPaar mit etwas Neid; es sind Verrückte, sagt er zu sich selbst, undwünscht, er wäre auch einer.
In der Tat ist Liebe als Objekt einer Analyse so tief, dass ein Mannriskiert, darin zu versinken. Ehe er das merkt, ist schon sein Kopfunter der Oberfläche verschwunden. Liebe ist ein so tiefes Gefühl,dass wir meinen, es verdient, nur auf eine höchst oberflächliche undleichte Art behandelt zu werden.
Wir erinnern uns an einen Fall, der sich vor Kurzem in England zugetragen hat und der unser Problem auf den Punkt bringt. BeideEhepartner hatten sich schließlich gegenseitig so verachtet, dass siedas Haus genau durch die Mitte bis zur Eingangstür aufteilten. EineHälfte gehörte ihr, eine ihm. Sie lebten so noch viele Jahre, bis siealt wurden und die arme Frau genug hatte. Sie beging Selbstmord.
Bereits zwei Wochen später hat sich der Mann, befreit von der schreck-lichen dämonischen Hexe, an die er sich gebunden hatte, ebenfallsumgebracht.
Es gab eine Zeit, als eine korrekte Heirat auf ernsthafte Aspekte gegründet war – Geld, Besitz, Position und so weiter. Samuel John-son schlug sogar vor, dass alle Ehen durch den Lordkanzler arran-giert werden sollten. Geschichtsbücher sind vollgestopft mit Geschich- Das Massensyndrom
ten junger Mädchen – oft nur 12 oder 14 Jahre alt –, die auf einSchiff gesetzt wurden, um einen in der Ferne lebenden Schlingel miteinem Königreich oder Vermögen zu heiraten. Einige dieser Ehenendeten natürlich schlecht. Aber viele waren wahrscheinlich so glück-lich wie das typische Ehepaar heutzutage. In einigen abgelegenenGegenden der Welt, besonders der islamischen, sind arrangierte Ehenimmer noch üblich. Ein Mann hat nie mehr gesehen als die Augenseiner Braut – und kaum mit ihr gesprochen – und es wird von ihmerwartet, dass er einwilligt, sie zu behalten, solange beide leben.
Eine Frau aus unserem Freundeskreis, aus Pakistan stammend, durfteunter drei Männern einen auswählen – alle waren entfernte Cousinsoder Familienfreunde. Sie entschied sich für einen von ihnen. Soweitwir das sehen können, ist sie ebenso glücklich wie irgendjemandanderes, den wir kennen. Die Scheidungsrate in Pakistan ist sehrniedrig. Aber in der modernen westlichen Welt haben arrangierteEhen zu unglücklichen Ehen geführt. Man erwartet von den Men-schen, dass sie sich verlieben – das heißt, sie müssen sich von ihremVerstand verabschieden, und in diesem benebelten Zustand ist esihnen nicht nur erlaubt, sondern sie werden ermuntert, einen Ver-trag zu schließen, der ein ganzes Leben halten soll. Es ist kein Wun-der, dass die Hälfte wieder aussteigen will. Erstaunlicherweise blei-ben die Paare der anderen Hälfte zusammen.
Der Untergang der Ehe: Das Streben nach Glück Ein anderer Freund, kürzlich wiederverheiratet, bietet folgende Überlegung an: »Wie in einer Anekdote erhält man den Eindruck,dass viele verheiratete Männer nicht glücklich sind. In der heutigenKultur, wo Darstellungen reizender schöner Frauen 400 Mal am Tagunsere Wege kreuzen, ist es schwer, mit einer dicken, pummeligenFrau zufrieden zu sein. Natürlich ist da auch Hollywood, das unsereErwartungen steigert. Wie auch immer, der Mann, der mehr Ehenals andere gelöst hat, ist nicht ein hübscher Junge wie Clark Gableoder Brad Pitt, sondern ein schlichter Universitätsdozent und medi-zinischer Forscher, John Locke, der in seinem Essay ›ConcerningHuman Understanding‹ darauf bestand, dass das Streben nach Glückdas höchste Ziel im Leben sei.«

Source: https://www.m-vg.de/mediafiles/articles/pdfdemo/978-3-89879-367-4.pdf

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